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Rolf Trexler: Lustigmacher.

17/10/22

Ausstellungsdauer: 22. Oktober 2017 bis Frühjahr 2018

„Figurentheater ist die Illusion, bei der man weiß, dass es eine ist, aber gleichzeitig auch vergisst, dass es eine ist.“

Als Jugendlicher erkundete der am 6. Mai 1907 in Zwickau geborene Rolf Texler als Mitglied der Wandervogelbewegung seine Heimat und lernt den Begründer der Hartensteiner Puppenspiele und späteren Hohnsteiner Puppentheaters Max Jakob kennen. Schon mit 15 Jahren wird Rolf Trexler offizieller Grafiker der Hartensteiner Puppenspiele, entwarf deren Werbeplakate und Bühnengrafiken und wurde in die Kunst des Puppenspiels eingeführt. Ermutigt durch Jakob und zur Entlastung des Hohensteiner Puppentheaters, gründet Trexler 1935 die „Erzgebirgischen Puppenspiele“ in Hartenstein. Im 2. Weltkrieg als Kraftfahrer eingezogen, war sein Kasper zu jeder Zeit dabei. Nach dem Krieg gestaltete er sein Puppenspiel komplett selbst: Von der Puppe über die Bühne bis hin zu den Geschichten kam alles aus seiner Hand. In Rothenburg o.d.T. eröffnete er 1954 ein Figurentheater, doch es zog ihn weiter nach Lindau am Bodensee und Bad Wörishofen bis er 1969 nach Rotheburg zurückkehrte. Dort begeisterte er in „Rolf Trexlers Figurentheater“ jeden Abend die Zuschauer. Am 15. Juni 1985 starb Rolf Trexler in Rothenburg.
In Zusammenarbeit mit der Puppenspielerin Karla Wintermann und Timo Leukefeld, dem Enkel Rolf Trexlers, entstand die Ausstellung, die bis Frühjahr 2018 zu sehen ist.

Das Buch Rolf Trexler Lustigmacher ist an der Museumskasse erhältlich.